AppsSpielen

Screentime: Handyzeit kontrollieren

Endlich Kontrolle über die Handys der Kids

Es sind wahrscheinlich die meist diskutierten Fragen der heutigen Elterngeneration. Wieviel Zeit verbringt mein Kind am Handy oder Tablet? Wieviel sollte es verbringen? Wie  bekomme ich die Handyzeit kontrolliert?

Wir setzen schon seit einigen Jahren inzwischen Screentime ein, eine App, mit der man die Handyzeiten der Kids einstellen und kontrollieren kann. Eines gleich vorweg: Die App funktioniert prima unter Android, aber nur mäßig unter iOS. also für iPhones.

Was kann Screentime denn?

Tägliche Limits

Screentime Übersicht
Screentime Übersicht

Mit Screentime kann ich als Elternteil für jedes Kind ein tägliches Zeitlimit setzen. Sobald dieses Zeitlimit erreicht ist, können nur noch Apps benutzt werden, die nicht zum Zeitlimit  zählen. Wir haben also bspw.  Apps zum Musikhören wie SONOS und Spotify, aber auch den Chrome Browser aus der Zeitzählung rausgenommen.

Der Chrome Browser ist schon eine Überlegung Wert, da die kleinen Füchse, dann Youtube einfach über den Browser aufrufen. Dennoch ist es super praktisch, Apps von der Zeitzählung auszuschließen. Genau dieses Feature funktioniert unter iOS leider nicht.

Sobald die Zeit abgelaufen ist, lassen sich die Apps nicht mehr starten.  Es lassen sich für Werktag und Wochenende unterschiedliche Zeiten festlegen.

Extrazeit verdienen durch Aufgaben

Um die Spielesucht mal zum Vorteil zu nutzen, können Mami und Papi Anreize schaffen, sich Extrazeit zu verdienen, indem sie Aufgaben definieren, die bei Erledigung das tägliche Limit für diesen Tag um eine festgelegte Zeit erhöhen. Für jede Aufgabe kann festgelegt werden, welche Kinder sie einlösen können, wie oft  (täglich, wöchentlich, monatlich) und natürlich, wie viel Extrazeit es bei Erledigung gibt.

Aufgaben lassen sich frei festlegen,  bspw.

  • Vokabeln lernen
  • Klavier üben
  • Küchenhilfe
  • Zimmer aufräumen
  • Zimmer saugen

Wird die Aufgabe im „real life“ erledigt, kann das Kind in seiner App die Extrazeit anfordern, die Eltern bekommen eine Benachrichtigung auf ihrem Handy und können bestätigen oder ablehnen.

Besonders heiter: die Kids können Fotos mitschicken, was praktisch ist für den Beweis für „Zimmer aufräumen“ 😉

Sperrzeiten festlegen

Damit Junior auch bei vorhandener Restzeit nicht nachts noch virtuelle Drachen füttert, können  Zeitpläne festgelegt werden, in den das Handy oder Tablet nicht benutzbar ist. So macht ein Schlafenszeitblocker, für einige vielleicht noch ein Hausaufgabenblocker Sinn.

Spielen – ab jetzt

Um in bestimmten Situationen das Handy einfach mal freizuschalten gibt es den   Freien Spielmodus.  Wird dieser aktiviert, können die freigeschalteten Kids ab sofort eine festgelegte Zeit spielen.

 Jetzt aber Pause

Das Gegenteil geht natürlich auch. Sofort ein oder alle Kinder blockieren.  Die typische Aktion, wenn man zum dritten Mal zum Essen gerufen hat 🙂

Protokolle

Für jedes Kind lässt sich kontrollieren

  • welche Apps sie in welchem Zeitraum benutzt haben (App-Protokoll)
  • wie lange sie pro Tag aktiv waren (Tagessummen)
  • welche Websites sie besucht haben (Web-Verlauf)
  • wonach sie im Web gesucht haben (Suchverlauf)

Installation

Die Installation der App erfolgt natürlich über den Google Play Store.  Man installiert zunächst die Eltern-App  (lila)auf den Handys der Eltern und dann die Kinder-App  (weiß) auf denen der Kinder. Für die Einrichtung müssen einige Einstellungen vorgenommen werden, die es Screentime ermöglichen, die Zeiten der Apps zu protokollieren und die es dem Kind verbieten, die App einfach wieder zu deinstallieren. Die App selbst führt durch die Installation. Hilfe liefert sonst auch das Hilfe-Center von Screentime.

Screentime Eltern-App
Screentime Kids-App

Fazit

Screentime eignet sich prima, um Kontrolle über die Handyzeiten zu bekommen, ohne dass man Handys einsammeln muss. Einmal eingerichtet gestaltet sich die Bedienung als brauchbar, wenn auch die Reaktionszeit der App besser sein könnte.

Wünschenswert wäre, statt eines täglichen Limits ein wöchentliches Limit einzustellen, gerade für ältere Kinder. Mal sind die Tage voller, mal ist mehr Zeit zum Daddeln. Das Verwalten eines wöchentlichen Limits wäre da wesentlich flexibler.

Man kann natürlich ewig feintunen und diskutieren in der Fragen, wie viel Zeit man nun verteilt. Wir haben derzeit für die Wochentage nur 3 Mal Alter in Minuten pro Tag, für den 12-Jährigen also 36 Minuten. Weitere Minuten lassen sich durch das Lösen von Aufgaben hinzugewinnen. Am Wochenende sind wir dann mit dem Dreifachen Wert großzügiger.

Wie kontrolliert Ihr die Zeiten Eurer Kids? Verwendet Ihr auch Screentime? Wieviel Zeit haben sie pro Tag? Würde mich über Kommentare freuen.

Euer Thommy

Tags

Thommy

Hallo! Ich bin Thommy, Fan von meiner Frau und meinen Kids, von innovativer Technik, von Digitalisierung und papierlosem Büro, von Heimkino und Audiostreaming, von Prozessverbesserung und Selbstmanagement, von Kirchengemeinde, von GOTT, vom Improvisieren am Klavier, vom Urlaub mit Wohnwagen. Und nebenbei: Ich mag Palmen :-)

Macht auch Laune

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Close