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Jippieh – mein Kind kann Hörspiele selbst starten

Video: Benjamin, Bibi & Co. über den Echo Show aufrufen

Wir hatten wir es damals leicht, so als Kindergarten-Kind. Wenn ich ein Hörspiel hören wollte, habe ich mir eine Benjamin Blümchen Kassette genommen, in meinen Kassettenspieler gesteckt und die Play-Taste heruntergedrückt. Die Dinger waren nahezu unkaputtbar und selbst wenn mal ein Bandsalat auftrat, konnte man den mit meist mit einem Bleistift wieder beheben.

Folge 33: Das Osterfest

Dann kam die Audio-CD. Digital. 44,1 kHz Abtastrate, 16 Bit, Stereo. Das war schon was. 1989 wurden schon mehr Musikalben auf CD verkauft als auf Langspielplatte. Und natürlich kann ich auch heute immer noch meine Hörspiele auf CD kaufen (Kinder-Höspiele bei Amazon).

Aber für einen Dreijährigen Racker ist das mit dem Handling so eine Sache: Nicht auf die bespielte Seite fassen! Vorsichtig einlegen! Die CD-Lade nicht abbrechen! Immer in die Hülle tun, sonst zerkratzen die!

Als MP3 aufkam und schließlich die Streaming-Dienste, habe ich schnell Abstand genommen von den quaderförmigen Dingern, die im Regal einstauben und bei denen die Suche nach dem richtigen Album einfach ein zäher manueller Vorgang ist.

Im Jahre 2009 zählte Spotify bereits eine Million Mitglieder. Heute hat Spotify etwa 350 Millionen aktive Nutzer, über 150 Millionen zahlende Abonnenten in über 90 Ländern. Amazon Music liegt noch hinter Spotify, bietet aber ein ähnliches Angebot. 70 Millionen Songs, einfach frei verfügbar. Und eben nicht nur Songs, auch Hörspiele sind frei verfügbar, sofern man die monatlichen Gebühren ohnehin zahlt. Im Familien-Abo hat man sechs Konten zur Verfügung, passt also genau für uns.

Super Sache also. Allerdings nicht für ein Kindergarten-Kind. Keine Kassetten mehr. CDs zerkratzen. Eine App bedienen überfordert. Ich habe das Gefühl, viele Eltern stehen hilflos vor diesem Problem und greifen dann zur Toniebox, die als einzige Alternative zu bleiben scheint. Zugegeben, die Box ist nett gemacht, aber mal ehrlich: 15€ für ein(!) Hörspiel? Und man hat noch nicht mal das Cover dazu. Von Benjamin Blümchen gibt es inzwischen an die 140 Folgen. So viele unterschiedliche Rüssel-Verrenkungen kann die Figur gar nicht machen, damit ich weiß, welche Figur für welche Folge steht. Und 140 Folgen sind auch mal eben über 2.000€. Dafür bekommt man fast einen eigenen Elefanten.

Die Lösung ist tatsächlich Sprachbedienung. Wenn ich nicht lesen kann, muss ich eben meinen „Kassettenspieler“ per Sprache steuern. Und da kommt Alexa ins Spiel. Die Amazon Echos, auf denen die smarte Assistentin läuft, lassen sich mit Amazon Music oder Spotify verbinden. Bei einem Echo Show (mit Display) kann man dann sogar zwischen den Covern der Folgen auswählen. Lina und ich zeigen Euch, wie’s geht:

Mich würde mal interessieren: Wie macht Ihr das? Habt Ihr noch Kassetten? Klappt das mit CDs? Oder seid Ihr doch bei der Toniebox?

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